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Stemma · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Blenio
Lo stemma di Blenio nel Cantone Ticino (Svizzera): origine, significato e storia dello stemma comunale — con blasonatura e come oggetto da collezione nell'armoriale della Svizzera.
Vedi nell'album →von Blau mit silbernem Querbalken, belegt mit 3 roten Löwenköpfen
HBLS, Bd. 2, S. 291–292 — „JBLENIO“ · in tedesco
Origine e significato
Das von der Gemeinde geführte Wappen hat mit Heraldik nichts zu tun. Es ist eine topographische Darstellung des Flusses Brenno, der die Gemeinde durchfliesst. Die gelben Kreisflächen markieren die Positionen der fünf Dörfer, die vorher selbstständige Gemeinden waren. Es gibt Gemeinden, die ihre topographische Lage in ihrem Wappen darstellen. Aber dazu sind ausschliesslich die Gestaltungsmöglichkeiten auszuschöpfen, welche die Heraldik bietet. Ein Ausschnitt aus einer Landkarte, meist stark stilisiert, ist nicht heraldisch. Das ändert sich auch nicht, wenn die erst in den letzten Jahrzehnten entstandene Staaten wie Zypern und Kosovo ihr Staatsgebiet in der Staatsflagge darstellen, im Falle von Kosovo auch auf dem Staatswappen. Eine Blasonierung ist unmöglich. Auf der Homepage der Gemeinde findet sich folgende Beschreibung: "Lo stemma del Comune è di sfondo rosso, rappresentata al centro il fiume die colore blu, elemento presente in tutti i cinque ex Comuni, e ai lati cinque cerchi di colore giallo che fungono da simbolo dei Comuni aggregati nel 2006."
SWF — „Blenio“ (2026-07-28) · in tedesco
Storia
Tal und Bez. Frühere Formen des Namens: Bellignum 1149; Belenium, vallis Bellenica oder Bellanica, vallis Brennia, Bregno; deutsch Bollenz, Pollenzer-Tal. Die gegenwärtigen Grenzen sind dieselben wie im 14. Jahrh. Von 1440-41 bis 1789 gehörte das Dorf Prugiasco politisch zur Levantina. Man fand dort Gegenstände aus der neolithischen Zeit und 1852 mehr als 5000 römische Siegel von Blenio Münzen, von Aurelian bis Kon-“ um 1470. stantin. Das Tal scheint von den Keltenu. Rätiern bewohnt gewesen zu sein; mehrere Ortsnamen zeugen von römischem Ursprung: Castro, Ponto-Valentino, Aquila, Traversa, Taverne usw. Nach der Sage soll Brennus auf seinem Zug nach Rom den Weg über den Lukmanier und das Bleniotal genommen haben. Das Christentum drang im 3. und 4. Jahrh. ins Tal ein. B. bildete zu erst eine einzige politische und wirtschaftliche Gemeinde; zu einer unbestimm ten Zeit wurde es in vicinanze oder Gemeinden geteilt; 1200 bestanden deren sechs: Olivone, Aquila, ConsiGgelimo,einDdeonguinod, Semione und Malvaglia. In der Folge entstanden andere Gemeinden. […]
HBLS, Bd. 2, S. 291–292 — „JBLENIO“ · in tedesco · estratto
Fusione di comuni
2006: Aquila, Campo (Blenio), Ghirone, Olivone, Torre → Blenio
SWF — „Blenio“ (2026-07-28) · in tedesco
Prima menzione
1149 · Bellignum 1149, Belenium, Bregno, Pollenzer-Tal
HBLS, Bd. 2, S. 291–292 — „JBLENIO“ · in tedesco
Fonti
- HBLS, Bd. 2, S. 291–292 — „JBLENIO“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Blenio“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Comuni soppressi
Questi comuni, oggi soppressi, sono confluiti in Blenio:
- Aquilafusione nel 2006
- Campo (Blenio)fusione nel 2006
- Ghironefusione nel 2006
- Olivonefusione nel 2006
- Torrefusione nel 2006