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Bussnang
Das Wappen von Bussnang im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →ein von Gold und Blau sparrenweise zu 4 Plätzen geteilter Schild
HBLS, Bd. 2, S. 481 — „BUSSNANG“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und paritätisches Pfarrdorf. Pussinwanc 822; Pussinanch 865; Pusanhanc 886; Pussunwang 920; Bussenanc 1178 = Feld von Busso. Das Kloster St. Gallen erwarb dort frühe schon reichen Besitz; 886 wird dort bereits eine dem hl. Gallus geweihte Kirche erwähnt. Später wurde bei einem Neubau 1123 die Kirche dem hl. Johannesd. Täufer geweiht. 1343 wurde von den Freiherrnv. B. eine Kapellpfründe dem hl. Nikolaus gestiftet. Zum Kirchsprengel gehörten ursprünglich noch die im Lauf der Zeit selbständig gewordenen Pfarreien Weinfelden, Wertbühl, Welfensberg, Wuppenau, (Schönholzers)- Wilen und Leutmerken. Gerichtsherren waren die Freiherrenv. B. Nach dem Aussterben des Geschlechts kam B. an Konstanzer Patrizier, Bertold Vogt 1435 und Kornfeil, dann an die Fugger in Augsburg, endlich an die Stadt Zürich 1614, bei der es verblieb. Die Kollatur kam 1464 an die Kommende Tobel, nach Aufhebung derselben an die thurgauische Regierung, endlich 1830 an die Gemeinde. — B. trat der Reformation bei, und eine Zeitlang fand kein katholischer Gottesdienst mehr statt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 481 — „BUSSNANG“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
822 · Pussinwanc 822, Pussinanch 865, Pusanhanc 886, Pussunwang 920, Bussenanc 1178
HBLS, Bd. 2, S. 481 — „BUSSNANG“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 481 — „BUSSNANG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Bussnang auf:
- Friltschenfusioniert 1995
- Lanterswilfusioniert 1995
- Mettlenfusioniert 1995
- Oberbussnangfusioniert 1995
- Oppikonfusioniert 1995
- Reutifusioniert 1995
- Rothenhausenfusioniert 1995