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Fischingen
Das Wappen von Fischingen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot zwei goldene Lilien, überhöht von einem silbernem, nach rechts ge rich te ten Fisch
HBLS, Bd. 3, S. 178–179 — „FI SCH IN GEIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und ehemalige Benediktinerabtei. F. ist um 1135 vom Kloster Petershausen (bei Konstanz) gegründet worden. Der Mönch Gebino, vorher Abt zu Wagenhausen, führte in Vishinam önchisches Leben ein. 1138 trat Waltram, ein Konventuale von F., an seine Stelle und wurde von Bischof Ulrich II. von Konstanz zum Abt ernannt. Die neue Stiftung trug den Namen Aug iasanrtae Mariae (Marienau). Waltram erstellte in nert 8 Jahren das Klostergebäude und eine Kirche samt Glockenturm. Die neue Stiftung um fasste Mönche und Nonnen bis 1414, da das Kloster durch Brand zerstört und neu aufgebaut wurde. In der Reformation 1529 löste sich der Konvent auf. Abt Heinrich Stell verehelichte sich, wurde aber nach der Schlacht bei Kappel 1532 entsetzt. 1540 wurde unter dem Schutz der katholischen Orte ein neuer Abt, Marcus Schenkli (St. Gail er Konventuale) gewählt und die Gegenreformation durchgeführt. Hatte das Kloster schon im 13.-14. Jahrh. ansehnlichen Grundbesitz in Bussnang, Sirnach und die Herrschaften Landsberg 1392 und Bichelsee 1421 durch Kauf erworben, so gelang te es im 17. Jahrh. zu neuer Blüte. Das Kloster wurde neu aufgebaut durch Abt Christoph Brunner, dem Papst Gregor XIII. […]
HBLS, Bd. 3, S. 178–179 — „FI SCH IN GEIN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 178–179 — „FI SCH IN GEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Fischingen auf:
- Dussnangfusioniert 1971
- Oberwangenfusioniert 1971
- Tanneggfusioniert 1971