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Matzingen
Das Wappen von Matzingen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein leeres schwarzes ^Schildchen
HBLS, Bd. 5, S. 63–64 — „MATZINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Munizipal- und Kirchgem. Hier wurden ein Dolch und ein Beil aus der Jüngern Bronzezeit gefunden, ebenso ansehnliche Grabbeigaben aus der Völkerwanderungszeit: Aexte, Pfeil- u. Lanzenspitzen, ein Angon nebst einem Bruchband. Das Kloster St. Gallen erhielt 779 Besitz in Mazcingas, ebenso 894 (Mazinga). Ausserdem hatte Allerheiligen (Schaffhausen) 1094 und 1150 hier Güter. Die Kirche St. Verena, schon 894 erwähnt, blieb bis 1518 Filiale von Wängi. Nach dem Aussterben der Freiherrenv. Matzingen stand die niedere Gerichtsbarkeit den Inhabern der Herrschaft Sonnenberg zu. In der Reformation trat das Dorf ganz zum neuen Glauben über, und da der Kollator, die Komturei Tobel, keinen Versuch machte, die Messe wieder einzuführen, blieb die Gemeinde von konfessionellen Streitigkeiten verschont. Zwischen 1567 und 1578 wurde evangel. Loram is Filiale von Matzingen. Im H ungerjahr 1692 zählte das Dorf unter 360 Einw. 77 Alm osengenössige. Wiederholt richteten Murg und Lauche durch Hochwasser grossen Schaden an, so 1755 und 1876. Erst 1772-1777 wurde eine Strasse nach Frauenfeld gebaut (durch das Altholz). Zur Zeit der Regeneration war Thomas Bornhauser Pfarrer in M.; am 2. / 3. i. […]
HBLS, Bd. 5, S. 63–64 — „MATZINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 63–64 — „MATZINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934