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Stettfurt
Das Wappen von Stettfurt im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. mit ehem. Burg und dem Schloss Sonnenberg. Stetivurl 827. Die Ruine St. am Hang des Imm enbergeswar Sitz eines toggenburgischen Ministerialengeschlechtes (Ulrich 1282; Heinrich 1284, 1334; Berchtoldus de St. dictus Giere 1283, 1311; Johann, Chorherr in Zürich um 1384; f 1400). Im 9. Jahrh. besass das Kloster St. Gallen Güter in St. Diethelm III. von Toggenburg schenkte St. dem Johanniterhause Tobel; doch musste der Fronhof auf Verlangen der Söhne Diethelms wieder herausgegeben werden. Herzog Leopold von CEsterreich schenkte 1316 sein Gut zu St. dem Kloster Tänikon. Die Gerichtsherrschaft über St. gehörte bis 1798 zur Herrschaft Sonnenberg. Öffnung von 1482 bei Stutz. Urspr. zur Pfarrei Wängi gehörig, bauten die Einwohner 1746 eine eigene Kirche und bildeten von 1752 an eine eigene reformierte Pfarrei. Die Kollatur, anfänglich bei der Familie Tscharner von Bern, gelangte 1793 an die Gemeinde. Pfarregister seit 1752.
HBLS, Bd. 6, S. 569 — „STETTFURT“ · auf Deutsch
Erste Erwähnung
827 · Stetivurl 827
HBLS, Bd. 6, S. 569 — „STETTFURT“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 569 — „STETTFURT“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934