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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Vechigen
The coat of arms of Vechigen in the canton of Bern, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Rot ein weisser Reiherflügel
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · in German
Origin & meaning
Bemerkenswert sind Grabfunde aus der Eisenzeit und römische Ueberreste in Sinneringen. Schon zur Römerzeit führte ein Weg von Sinneringen über Utzigen und Dieboldshausen auf den Weggissen. V. bildete eines der vier alten Kirchspiele in der Umgebung Berns, die bis 1798 zum Stadtgericht gehörten. Die jetzige, dem hl. Martin geweihte Kirche, einst eine Wallfahrtskirche des Worblentals, steht seit 1514. Der Kirchturm wurde 1486 durch Wilhelm von Diesbach anlässlich seiner Hochzeit mit der Freiherrin von Friberg gestiftet, an Stelle des durch einen Orkan zerstörten alten Turmes. Der Kirchensatz gehörte 1352 den Herren von Blankenburg, die ihn als Lehen ausgaben; später kam er an die Brüder vom hl. Geist im oberen Spital zu Bern. Dieser Spital geriet 1519 in Streit mit den Erben Wilhelms von Diesbach, die Ansprüche auf den Kirchensatz erhoben. Offenbar wurde der Streit zugunsten des Spitals entschieden. Diesem wurde indessen 1592 die Kollaturweggenommen und dem niederen oder späteren Burgerspital übergeben, der sie bis 1839 be-VEGEZZI 305 sass. Auf Gem eindegebietbefinden sich das Schloss Utzigen (s. d.) und der Landsitz Sinneringen, der lange der Familie von Bonstetten gehörte. […]
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History
Pfarrdorf und Gem., die noch eine Anzahl weiterer Dörfer und Weiler um fasst, u. a. Utzigen und Boll. Vechingen 1275. Bemerkenswert sind Grabfunde aus der Eisenzeit und römische Ueberreste in Sinneringen. Schon zur Römerzeit führte ein Weg von Sinneringen über Utzigen und Dieboldshausen auf den Weggissen. V. bildete eines der vier alten Kirchspiele in der Umgebung Berns, die bis 1798 zum Stadtgericht gehörten. Die jetzige, dem hl. Martin geweihte Kirche, einst eine Wallfahrtskirche des Worblentals, steht seit 1514. Der Kirchturm wurde 1486 durch Wilhelm von Diesbach anlässlich seiner Hochzeit mit der Freiherrin von Friberg gestiftet, an Stelle des durch einen Orkan zerstörten alten Turmes. Der Kirchensatz gehörte 1352 den Herren von Blankenburg, die ihn als Lehen ausgaben; später kam er an die Brüder vom hl. Geist im oberen Spital zu Bern. Dieser Spital geriet 1519 in Streit mit den Erben Wilhelms von Diesbach, die Ansprüche auf den Kirchensatz erhoben. Offenbar wurde der Streit zugunsten des Spitals entschieden. Diesem wurde indessen 1592 die Kollaturweggenommen und dem niederen oder späteren Burgerspital übergeben, der sie bis 1839 be-VEGEZZI 305 sass. […]
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First mention
1275 · Vechingen 1275
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934