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Vechigen
Les armoiries de Vechigen dans le canton de Berne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot ein weisser Reiherflügel
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · en allemand
Origine et signification
Bemerkenswert sind Grabfunde aus der Eisenzeit und römische Ueberreste in Sinneringen. Schon zur Römerzeit führte ein Weg von Sinneringen über Utzigen und Dieboldshausen auf den Weggissen. V. bildete eines der vier alten Kirchspiele in der Umgebung Berns, die bis 1798 zum Stadtgericht gehörten. Die jetzige, dem hl. Martin geweihte Kirche, einst eine Wallfahrtskirche des Worblentals, steht seit 1514. Der Kirchturm wurde 1486 durch Wilhelm von Diesbach anlässlich seiner Hochzeit mit der Freiherrin von Friberg gestiftet, an Stelle des durch einen Orkan zerstörten alten Turmes. Der Kirchensatz gehörte 1352 den Herren von Blankenburg, die ihn als Lehen ausgaben; später kam er an die Brüder vom hl. Geist im oberen Spital zu Bern. Dieser Spital geriet 1519 in Streit mit den Erben Wilhelms von Diesbach, die Ansprüche auf den Kirchensatz erhoben. Offenbar wurde der Streit zugunsten des Spitals entschieden. Diesem wurde indessen 1592 die Kollaturweggenommen und dem niederen oder späteren Burgerspital übergeben, der sie bis 1839 be-VEGEZZI 305 sass. Auf Gem eindegebietbefinden sich das Schloss Utzigen (s. d.) und der Landsitz Sinneringen, der lange der Familie von Bonstetten gehörte. […]
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · en allemand · extrait
Histoire
Pfarrdorf und Gem., die noch eine Anzahl weiterer Dörfer und Weiler um fasst, u. a. Utzigen und Boll. Vechingen 1275. Bemerkenswert sind Grabfunde aus der Eisenzeit und römische Ueberreste in Sinneringen. Schon zur Römerzeit führte ein Weg von Sinneringen über Utzigen und Dieboldshausen auf den Weggissen. V. bildete eines der vier alten Kirchspiele in der Umgebung Berns, die bis 1798 zum Stadtgericht gehörten. Die jetzige, dem hl. Martin geweihte Kirche, einst eine Wallfahrtskirche des Worblentals, steht seit 1514. Der Kirchturm wurde 1486 durch Wilhelm von Diesbach anlässlich seiner Hochzeit mit der Freiherrin von Friberg gestiftet, an Stelle des durch einen Orkan zerstörten alten Turmes. Der Kirchensatz gehörte 1352 den Herren von Blankenburg, die ihn als Lehen ausgaben; später kam er an die Brüder vom hl. Geist im oberen Spital zu Bern. Dieser Spital geriet 1519 in Streit mit den Erben Wilhelms von Diesbach, die Ansprüche auf den Kirchensatz erhoben. Offenbar wurde der Streit zugunsten des Spitals entschieden. Diesem wurde indessen 1592 die Kollaturweggenommen und dem niederen oder späteren Burgerspital übergeben, der sie bis 1839 be-VEGEZZI 305 sass. […]
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · en allemand · extrait
Première mention
1275 · Vechingen 1275
HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 227–228 — „VECH IG EN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934