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Chancy
Les armoiries de Chancy dans le canton de Genève (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →von Rot mit goldenem Löwen
HBLS, Bd. 2, S. 558–559 — „CHANCY“ · en allemand
Histoire
Frühere Formen: Chancie, Chancier, von fundus cantiacus. In Ch. selbst und in der Umgebung, bei Marterey und Montagny, fand man eine grosse Anzahl römischer Grundmauern, Ziegel, Töpfe und Röm er- und Burgundergräber. Am La Tuilerie genannten Ort wurde ein alter Ofen aufgedeckt. Schliesslich behaupten einige Schriftsteller, dass sich an den Rhoneufern die von Cäsar 58 v. Gh. von Genf zum Vuache angelegte Verschanzung befunden habe. 1302 anerkennt Amédée, Graf vom Genevois, die Gerichtsbarkeit des Priors von St. Victor über Ch. 1491 fand hier, bei der Brücke, eine Schlacht zwischen Philippe, dem Grafen von Bresse, Anhänger des Bischofs Antoine Champion, und den Truppen von Charles de Seyssel, des Prätendenten auf den bischöflichen Sitz, statt. Ch. und die übrige Champagne waren Genf als Güter von St. Victor lehenspflichtig; jedoch wurde die Herrschaft über Ch., sowie auch diejenige über Avully der Republik erst 1604 durch Heinrich IV. übertragen. Da diese Schenkung vom Parlament nicht registriert wurde, so wurde die Angelegenheit erst 1749 endgültig geordnet. 1769 war Ch. der Schauplatz von Unruhen, die von einem savoyischen Edelmann, Copponex, angestiftet worden waren (vergl. Art. […]
HBLS, Bd. 2, S. 558–559 — „CHANCY“ · en allemand · extrait
Formes anciennes du nom
Chancie, Chancier
HBLS, Bd. 2, S. 558–559 — „CHANCY“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 558–559 — „CHANCY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934