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Ballwil
Les armoiries de Ballwil dans le canton de Lucerne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →von Blau mit silbernem Einhorn
HBLS, Bd. 1, S. 584 — „BALLW IL“ · en allemand
Histoire
893 Paldiswilare, später Paldinwilare: Gehöft des Baldo. Sitz der gleichnamigen Edelfamilie, deren Turm in der Nähe der jetzigen Kirche stand. Nach Erlöschen dieser Familie scheint die Burg im 15. Jahrh. in den Besitz der Familie Sonnenberg aus Luzern gekommen zu sein und ist gegenwärtig vollständig verschwunden. Die Pfarrei geht bis ins 13. Jahrh. zurück, da 1246 ein Leutpriester von Ballwil genannt wird. Sie besteht 1453 nicht mehr, sondern ist mit der heiligen Kreuzpfründe in Hochdorf vereinigt und wird 1671 wieder selbständige Pfarrei. Die Kollatur gehörte ursprünglich dem Stift Beromünster und seit 1678 der Familie von Sonnenberg. 1711 wird eine neue Kirche gebaut, die jetzige 1847. — Vergl. Gfr. 57, 110. — Estermann: Geschichte der alten Pfarrei Hochdorf. [v. V.] BALLW IL, BALDW ILE, von. Ausgestorbenes kiburgisches Dienstmannengeschlecht, das sich nach seiner Burg im gleichnamigen Dorfe schrieb. Es erscheint zuerst mit Hartmann 1210. Das Geschlecht erlosch mit Bruno, der 1374-1381 vorkommt. Anzu führen sind: — 1. Hartmann, lebt 1210-1240, Ritter 1236. — 2. Walter, lebt 1238-1271, Sohn von Nr. 1, Ritter 1269. — 3. Hartmann, lebt 1259-1281, Bruder von Nr. […]
HBLS, Bd. 1, S. 584 — „BALLW IL“ · en allemand · extrait
Première mention
893 · Paldiswilare 893
HBLS, Bd. 1, S. 584 — „BALLW IL“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 584 — „BALLW IL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934