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Flühli
Les armoiries de Flühli dans le canton de Lucerne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau eine weisse Kirche auf grünem Dreiberg
HBLS, Bd. 3, S. 193 — „FLÜHLI“ · en allemand
Histoire
Dorf und zerstreute Pfarrgem. Die Gegend, früher Klusstalden genannt und nach Schüpfheim pfarrgenössig, wurde 1781 zur selbständigen Pfarrei erhoben. Die Kirche (St. Joseph) wurde 1781-1796 gebaut; das Kirchenrecht datiert vom 26. vi. 1782. Am 12. x. 1832 er Regierungsrat die Pfarrgem. F. zu einer selbständigen polii. Gemeinde, unter Lostrennung von den Gem. Schiipfheim und Escholzmatt. Die Vorarbeiten zur Trennung von Schüpfheim dauerten bis 1836, worauf am 6. April der erste Gemeinderat gewählt wurde; die Vorarbeiten der Trennung von Escholzmatt dauerten bis zum 31. v. 1839. Die Wasserverheerungen der Kleinen Emme wurden seit 1900 durch um fangreiche Sicherungsarbeiten verhindert. Heute ist F. ein bekannter Luftku rort. — Die alte Sust in Klüelen vor dem Abbruch im Oktober 1907. Nach einer Photographie von K. Gisler. eigene Pfarrei. 1910-1912 entstand die neue Pfarrkirche mit Friedhof und Pfarrhaus. Ein Schulmeister wird 1562 erwähnt. Zu nennen sind auch das eidg. Zeughaus und eine Zwirnerei. Bevölkerung: 1811, 518 Einw.; 1900, 941; 1920, 1160. Taufregister seit 1665, Totenregister seit 1698.
HBLS, Bd. 3, S. 193 — „FLÜHLI“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 193 — „FLÜHLI“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934