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Hasle (LU)
Les armoiries de Hasle (LU) dans le canton de Lucerne (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Silber ------------- aus grünem Dreiberg wachsende Ha-' selstaudemit schwarzen Früchten
HBLS, Bd. 4, S. 96 — „HASLE“ · en allemand
Histoire
Gem. u. Pfarrdorf. Hasile 1236. Hier besassen die Freien von Hasenburg in Willisau im 13. Jahrh. Eigengut und waren früher Grundherren. Sie stifteten die Kaplanei und inkorporierten sie der Pfarrei Menznau. Mit dem Patronat von Menznau ging auch jenes der Tochterkirche Hasle (ca. 1320) an den Deutschen Orden von Hitzkirch über, der es bis 1465 innehatte, wo die Gründung der selbständigen Pfarrei erfolgte. Das von Joh. Müller 1782 abgebildete und im ASA 1885, p. 164 beschriebene Sandsteinrelief vom Jahr 1495 diente anfänglich als Bekrönung eines Sakram enthäuschens und war bis in die Neuzeit am Chor der Totenkapelle angebracht. Im Bauernkrieg 1653 wirkten vor allen aus zwei Männer aus dieser Gegend mit, Bolei Christen, der gefährliche Agitator, und Jost Marbach, von denen der Erstere zu 6 Jahren Kriegsdienst gegen die Türken, der Letztere (29. XI. 1653) zum Tode verurteilt wurde. Am 29. September 1653 erfolgte das Attentat auf Schultheiss Dulliker beim Bruggenschachen, dem Zeugherr Studer zum Opfer fiel. Taufregister seit 1625, Ehe- und Sterberegister seit 1691.
HBLS, Bd. 4, S. 96 — „HASLE“ · en allemand
Première mention
1236 · Hasile 1236
HBLS, Bd. 4, S. 96 — „HASLE“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 96 — „HASLE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934