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Erschwil
Les armoiries de Erschwil dans le canton de Soleure (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf und Gem. Hergiswilre 1147; Eriswilre 1152; Ergeswilre und Ergiswiire 1219; Erschwil 1285; Ergeswiler 1295; vor 1411 Erschwyler, Eriswil, Erschweilern, wahrsch. von Arigises-wilari (Förstemann I, 136). E. kam um 1085 in den Besitz des neugegründeten Klosters Beinwil; 1417 verpfändete dieses seine Güter, Zinsen und Gefälle an Basel, und Mitte des 15. Jahrh. suchte das Kloster Schutz und Halt bei Basel. Dadurch wurde es in die Fehden Basels mit den Thiersteinern verwickelt, und auch E. littmehrfach unter den Brandschatzungen, die in jener Zeit über das Beinwilertal weggingen. Infolge der Kastvogtei der Thiersteiner über das Kloster Beinwil unterstand E. deren Herrschaft. 1522 kam es mit der Herrschaft. Thierstein an Solothurn und gehörte fortan zur Vogtei Thierstein. Der Kirchensatz gehörte seit der Gründung von Beinwil diesem Kloster, dem 1219 die Pfründe von E. einverleibt wurde. 1342 hatte E. eine eigene Pfarrkirche, später hatte es auf je einen Gottesdienst zweimal Kirchgang nach Büsserach. 1529 stand die Gem. E., wohl unter dem Einfluss des Basler Eisenschm elzers Altenbach und seiner Knappen, bis auf vier Mann von Messe und Bildern ab. […]
HBLS, Bd. 3, S. 77 — „ERSCHWIL“ · en allemand · extrait
Première mention
1152 · Eriswilre 1152, Ergiswiire 1219, Erschwil 1285, Ergeswiler 1295, Erschwyler 1411
HBLS, Bd. 3, S. 77 — „ERSCHWIL“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 77 — „ERSCHWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934