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Kleinlützel
Les armoiries de Kleinlützel dans le canton de Soleure (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrdorf. In der Nähe des Dorfes befindet sich eine steinzeitliche Höhle (Teufelsküche). Auf dem Kahl ein Refugium. Funde von römischen Ziegeln; beim Schützenhaus Alamannengräber. 1138 wurde durch Graf Hugo von Saugern in K. ein Frauenkloster Cisterzienserordensgegründet und zum Unterschied von der 1123 gestifteten Abtei Lützel (s. d.) oder Grosslützel (major Lucella) K. (m inor Lucella)genannt. Die Stiftung wurde dem Abte von Lützel unterstellt. Kastvögte waren die Grafen von Tierstein. Weil das Frauenkloster verödete, besetzten die Tiersteiner es später mit regulierten Augustiner-Chorherren. 1264 war es aber wieder halb ausgestorben und wurde darum mit dem St. Leonhardstift in Basel vereinigt. 1486 wurde es in ein Augustinerinnenkloster umgewandelt, 1499 aber von den Eidgenossen verbrannt. 1505 erwarb die Abtei Lützel die Klosterbesitzungen, während die Oberherrlichkeit 1527 an Solothurn überging. Die Kollatur der Pfarrkirche kam 1646 von Grosslützel ebenfalls an Solothurn. Als geistliche Stiftung wurde K. 1790 zugleich mit der Abtei Lützel aufgehoben. Pfarregister seit 1637.
HBLS, Bd. 4, S. 513 — „KLEINLÜTZEL“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 513 — „KLEINLÜTZEL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934