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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Lommiswil
Les armoiries de Lommiswil dans le canton de Soleure (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. u. Dorf. Siegel: ein Lamm mit der Auferstehungsfahne. Zwei alamannische Friedhöfe. L. gehörte zum alten Zehntgebiet des St. Ursenstifts in Solothurnu. der Abtei Gottstatt, politisch mit Selzach zur Herrschaft Altreu, später zur Vogtei Lebern. Es besass vor dem 14. Jahrh. bereits eine Pfarrkirche, die Maria, dem Erzengel Michael und dem hl. German von Grandval geweiht und Wallfahrtskirche war. Die Kollatur stand dem Propste von St. Ursen zu. 1375 von den Guglernvöllig verwüstet, gehörte die Gem. in der Folge kirchlich halb zu Selzach, halb zu Oberdorf. 1483 wurde die Kirche des hl. German wieder neu aufgebaut, brachte es aber bis heute nie mehr zu eigenem Gottesdienst. Seit der Reformation gehört das Dorf kirchlich ganz zu Oberdorf. — Am Fusse der Hasenmatt wird seit der Mitte des 19. Jahrh. der gelbliche L.-Marmor gebrochen. — Vergl. J. Mösch: Die Kirche des in Lommiswil. [J. Einsiedelei von Longeborgne. Nach einer Photographie. hl. German I am 15. vi. 1522. P. Joh. Bossier, O. M., Oberer Mce sc.h.] I Klosters in Frankreich, erhielt den Boden von der eines Gem. Brämis und rief 6 andere Brüder herbei, die Gotteshaus, Klause und Kloster bauten. L. wurde bald zum Wallfahrtsort. […]
HBLS, Bd. 4, S. 720–721 — „LOMMISWIL“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 720–721 — „LOMMISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934