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Messen
Les armoiries de Messen dans le canton de Soleure (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau eine weisse Burg mit zwei Türmen)
HBLS, Bd. 5, S. 98–99 — „MESSEN“ · en allemand
Origine et signification
Ein neues Wappen wäre nicht notwendig gewesen. Das bisherige Wappen von Messen war heraldisch einwandfrei und hätte, da kein neuer Name gewählt wurde, weiter verwendet werden können. Es gibt allerdings fünf weitere Gemeinden in der Schweiz mit einem ähnlichen Wappen, die sich aber alle mit einer Ergänzung eindeutig unterscheiden (Rossens VD: Stern, Göschenen UR: Posthorn, Meggen LU: Habicht, Bovernier VS: Erle, Bironico: Patriarchenkreuz und das Schwert des Heiligen Martin). Das neue Wappen übernimmt für den Schild die Farben des Kantonswappens. Die Bärlauchblüte und der grüne Schildfuss stammen aus dem Wappen von Oberramsern. Bereits an der ersten Gemeindeversammlung diskutierte man bei der Abstimmung darüber, ob eine Bärlauchblüte über Kelchblätter verfügt oder nicht. Ein Botaniker hätte erklärt, dass es sich bei den weissen "Blütenblättern" um sogenannte Blütenhüllblätter (Tepalen) handle, welche bei andern Pflanzen als "Kelchblätter" bekannt sind. […]
SWF — „Messen“ (2026-07-28) · en allemand · extrait
Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Messon 1278. Reste von Röm erbauten; die Kirche steht offenbar auf römischen Ruinen. Ein frühgermanisches Grab mit Skelett, bronzenen Ohrringen und anderem Schmuck wurde 1923 aufgedeckt. Die ersten Herren von M. waren ein nach dem Orte benanntes kiburgisches Dienstmannengeschlecht ■. Sie treten im 12. Jahrh. auf und wurden Bürger von Solothurn (Matthias, Schultheiss von Solothurn 1303). Mit Junker Jakob, f vor 1330, erlosch das Geschlecht im Mannesstamm. Die Herrschaft M. kam durch Verena von M. an Ritter Jordan von Burgistein und durch eine bürg. Erbtochter an Heb. vom Stein. 1410 machten sich Hans Ulrich vom Stein und das St. Ursenstift in Solothurn, dessen Ansprüche auf eine schon vor 1278 erfolgte Ab tretung von Seiten einer Adelheid von M. zurückgingen, Herrschaft und Kirchensatz zu M. streitig. Gemäss dem Schiedspruch des Rates von Solothurn gingen alle Rechte nach dem Tode des Hans Ulrich vom Stein an das St. Ursenstift über. Solothurn übte dann die niederen Gerichte zu M. aus; über die hohen entschied wie im übrigen Bucheggberg der Winigervertrag von 1665, der sie Bern überliess. 1577 musste das St. […]
HBLS, Bd. 5, S. 98–99 — „MESSEN“ · en allemand · extrait
Fusion de communes
2009: Balm bei Messen, Brunnenthal, Messen, Oberramsern → Messen
SWF — „Messen“ (2026-07-28) · en allemand
Première mention
1278 · Messon 1278
HBLS, Bd. 5, S. 98–99 — „MESSEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 98–99 — „MESSEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Messen“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Anciennes communes
Ces anciennes communes, aujourd'hui dissoutes, ont été rattachées à Messen :
- Balm bei Messenfusion en 2009
- Brunnenthalfusion en 2009
- Oberramsernfusion en 2009