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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Selzach
Les armoiries de Selzach dans le canton de Soleure (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Der Ort ist überaus reich an römischen Uebcrresten. Solche befinden sich u. a. auf dem Brüggli, im Fluriacker bei Bäriswil, im Seuset, beim Spielhof und im Brühlgut. 1558 wurde ein mit röm. Münzen gefüllter Topf gefunden. Der bedeutendste röm. Platz war Altreu. Frühgermanische Gräber entdeckte man im Haag. Schon 1181 besass das St. Ursenstift in Solothurn Güter in Selsacho. Auch die Grafen von Neuenburg-Nidau besassen dort ausgedehnte Eigen- und Lehengüter und gründeten wahrsch. die Pfarrei von S., die 1228 erstm als genannt wird. 1378 vermachte Graf Rudolf den Kirchensatz dem Kloster Gottstatt; von diesem kam er 1528 an Bern, wurde aber 1539 dem St. Ursenstift in Solothurn abgetreten. 1457 wurde der Glockenturm errichtet, 1514 und 1869 baute man die Kirche neu. Mit der Herrschaft Altreu, zu der S. niedergerichtlichgehörte, kam der Ort 1389 an Solothurn. Im 19. Jahrh. wurde die Uhrenindustrie in S. heimisch. Weit über die Landesgrenzen bekannt wurde der Ort durch die von 1895 an mehrmals'wiederholten, vom Fabrikanten Schiaffi nach dem Vorbild von Oberammergau ins Leben gerufenen Passionsspiele. — MHVS ol. II, p. 67; VIII, p. 71. — P. Al. […]
HBLS, Bd. 6, S. 357 — „SELZACH“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 357 — „SELZACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934