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Isenthal
Les armoiries de Isenthal dans le canton de Uri (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot eine dreistufige Leiter (weil nach der glaubwürdigen Ueberlieferung der Zugang zum Tale lange Zeit über eine Leiter führte)
HBLS, Bd. 4, S. 376 — „IS ENTAL“ · en allemand
Histoire
Tal, Zivil- und Kirchgem. und Dorf, I sel tal 14.-15. Jahrh. Erste Nachricht von 1296. Den Namen hat das Tal von der ihm vorgelagerten Halbinsel Isleten. Rätisch-römischen Ursprungs sind die Flurnamen: Frutt, Furggula, Gummen Gand, Kulm, Plangg, Sassigrat, Zingel. Alemannische Siedelungen sind: Bäbingen, Dankertingen, Gumpelingen, Ruopprächtingen, Wissingen usw. In fränkischer Zeit hat wohl auf dem Kaiserstuhl ein Gerichts- u. Volksversammlungsplatz bestanden. Eisen wurde im 16. und 17. Jahrh. und vielleicht schon früher im Tale gewonnen und an der Isleten geschmolzen. Eine Fahrstrasse erhielt das schwer zugängliche Tal erst 1901. Am 8. u. 9. v. 1799 wehrte sich die wackere Talschaft in verzweifelten Kämpfen gegen die anstürmenden helvetischen Truppen und erhielt eine ehrenhafte Kapitulation, kraft welcher sie die Waffen behalten durfte. Eine St. Nikolaus-Kapelle am Eingang des Tales wird 1407 genannt und bestand bis ins 19. Jahrh. Eine hölzerne Kapelle des hl. Theodul stand schon 1409 im Tale; sie wird in Stein neu aufgebaut und als Pfarrkirche mit Friedhof eingeweihti486, bleibt aber eine Filiale der Mutterpfarrei Seedorf bis zum Neubau von 1621. Das Taufrecht erhielt sie 1517. […]
HBLS, Bd. 4, S. 376 — „IS ENTAL“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 376 — „IS ENTAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934