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Chevroux
Les armoiries de Chevroux dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →von Silber mit schreitendem schwarzem Steinbock
HBLS, Bd. 2, S. 581–582 — „CHEVROUX“ · en allemand
Histoire
Dorf am Neuenburgersee, wo man 1877 acht Pfahlbaustationen, vier neolithische und vier bronzezeitliche, entdeckte. Sie wurden 1882 ausgegraben und 1922 nochm als mit mehr Methode. Ueber einer Felsenklippe beim sog. Châtelard stand zur römischen Zeit, ein Wac h tturmwo man eine silberne, in Pavia geprägte Münze aus dem 10. Jahrh mit dem Bildnis Ottos des Grossen fand. Anderwärts wurden auch gallohelvetische Gräber aufgedeckt. Im Mittelalter gehörte Ch. zuerst zur Herrschaft Vaumarcus, dann wurde sein Gebiet in zwei Hauptlehen geteilt, wovon eines zur Abtei Payerne und das andere zum Schloss Grandcour kam. Nach der Eroberung des Waadtlandeswurde Januar 1924 das erste bernischer Besitz. 1402 verlieh Grandcour den Leuten von Gh. das Mitbürgerrecht. Vor der Reformation war das Dorf nach Dompierre le Grand pfarrgenössig; seither war es der Pfarrei Ressudens zugeteilt und bildet seit 1733 eine eigene Kirchgemeinde. Die im 15. Jahrh. gebaute und Johannes dem Täufer geweihte Kapelle trug auf dem Gewölbeschlusstein das Savoyer Wappen; das Schiff wurde 1678 erstellt. Im 18. Jahrh. hatte Gh. eine bedeutende Buntleinw andfabrik, eine Filiale derjenigen von Cortaillod. […]
HBLS, Bd. 2, S. 581–582 — „CHEVROUX“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 581–582 — „CHEVROUX“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934