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Corbeyrier
Les armoiries de Corbeyrier dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →von Gold mit einem schwarzem Raben
HBLS, Bd. 2, S. 641 — „CORBEYRIER“ · en allemand
Histoire
Dorf und Gem. der Pfarrei Aigle. Schiedsrichter von Curbiriaco werden schon 1261 erwähnt. Im 13. Jahrb. gehörte der Zehnten den Johann iterrittern von Salquenen (Wallis), die ihn 1385 einem Bürger von Aigle verkauften. Am 1. und 4. m. 1584 zerstörte ein Erdbeben das Dorf C. vollständig, indem von der Tourd ’Al' herunterstürzende Felsblöcke und Erdmassen es zu deckten. Die Berner Regierung baute die 20 zerstörten Häuser wieder auf. Eine von Yvorne abhängige protestantische Kirche wurde 1901 und eine katholische Kapelle 1912 errichtet. — DHV. [M. R.] CORBIÈRE, de la. Adelige Familie aus der Landschaft Gex, schon im 13. Jahrb. erwähnt. Ihre Wiege liegt im gleichnamigen Ort auf dem rechten Rhoneufer (Ain) gegenüber Epeisse (Genf). Ihr Verteidigungsturm wurde oft angegriffen und geschleift. 1536 wurde er endgültig von den Bernern zerstört. Im 13. Jahrh. verband eine Brücke La C. mit Epeisse. Mehrere Zweige der La C. wurden nach der Reformation genferisch und gaben dem Rat der Zweihundert einige Mitglieder. Ein Teil des Lehens von La C. nahm im 14. Jahrh. den Namen Chäteauvieux an und gehörte von da an zu Peney.
HBLS, Bd. 2, S. 641 — „CORBEYRIER“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 641 — „CORBEYRIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934