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Gingins
Les armoiries de Gingins dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Silber ein schwarzer steigender Löwe, begleitet •von schwarzen Schindeln
HBLS, Bd. 3, S. 538–539 — „GINGINS“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf, das in prähistorischer Zeit bewohnt war und wo man die Ueberreste einer römischen Giesserei entdeckt hat; im Mittelalter war es der Mittelpunkt einer gleichnamigen Herrschaft. Am 10. x. 1535 brachten hier 400 bernische und neuenburgische Freiwillige, von Wilderm uth und Baillod angeführt, den 1500 Mann zählenden Truppen des adeligen Löffelbundes, der sich anschickte, Genf zu überrum peln, eine blutige Niederlage bei. Die früher dem hl. Laurentius geweihte Kirche von G. stammt aus dem 14. (Chor) und 15. Jahrh. (Schiff), ist aber seither vielfach um gebaut wor-Schloss Gingins. Nach einer Photographie. den. Das Schloss (14. Jahrh.) wurde im 19. Jahrh. restauriert. Taufregister seit 1597, Eheregister seit 1620, Sterberegister seit 1752. — DHV. [M. R.], de. Adeliges, auch in Bern verburgertes Waadtländer Geschlecht, das seinen Namen von der Herrschaft Gingins herleitet, die es vom 12. Jahrb. bis 1659 besass und deren Schloss es übernahm, wo sein letzter Vertreter 1911 starb. Das Geschlecht geht zurück auf— 1. Etienne, der der Sohn eines Herrn von Divonne gewesen zu sein scheint und gegen 1130 Mitstifter des Klosters Bonmont war. Die Filiation reicht zurück auf — 2. […]
HBLS, Bd. 3, S. 538–539 — „GINGINS“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 538–539 — „GINGINS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934