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Grandcour
Les armoiries de Grandcour dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Dorf. (In) Grandi Curia im 11. Jahrh.; Grancort 1212. G. war schon zur Römerzeit bewohnt. Im Mittelalter bildete es eine Herrschaft, die als Lehen des Bischofs von Lausanne im Besitze der Cossonay-Prangins, dann 1293 der Grafen von Savoyen war. Diese übergaben G. 1311 den Herren von Grandson und nahmen es 1397 zurück. Schon unter den Fran gins war G. befestigt. Ludwig von Savoyen verlieh den Bürgern die Freiheiten von Moudon. G. wurde 1450 an Franz von Greyerz, 1473 an Philibert de Compey und 1528 an Georges de Rive, Gouverneur von Neuenburg, abgetreten. Die Diesbach, Estavayer, Sinner und Labat besessen die Herrschaft unter der Berner Regierung. Das alte Schloss wurde 1681 geschleift, der Turm 1842 abgebrochen. Abraham Sinnerbaute um 1740 das gegenwärtige Schloss. G. gehörte immer zur Kirchgem. Ressudens, doch besass es im Mittelalter eine dem hl. Niklaus geweihte Kapelle, an deren Stelle eine moderne Kirche getreten ist. Ein Prädikant wurde 1538 daselbst eingesetzt. Heimat des Historikers Ruchat. — DHV. [M. R.] GRANDFONTA INE (deutsch Langen brunn)
HBLS, Bd. 3, S. 653 — „GRANDCOUR“ · en allemand
Première mention
1212 · Grancort 1212
HBLS, Bd. 3, S. 653 — „GRANDCOUR“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 653 — „GRANDCOUR“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934