Communes · VD
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Moudon
Les armoiries de Moudon dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →gespalten von Rot und Grün, darüber ein goldenes unziales M. Am Ufer der Broye, an der Strasse von Frankreich nach Italien, stand von altersher ein Flecken, der zur römischen Zeit Minnodunum hiess und, an einer Brücke liegend, sich eines gewissen Wohlstandeserfreute, denn man fand dort Inschriften und zahlreiche Münzen
HBLS, Bd. 5, S. 185–186 — „MOUDON“ · en allemand
Histoire
Stadt und Bezirkshauptort. Er bestand noch, als das Christentum in unserem Lande Eingang fand und eine Kirche zu Ehren des hl. Stephan errichtet wurde. Später besiedelten die Einwohner aus Furcht vor feindlichen Einfällen den nahen Hügel, den sie befestigten. Das Fundament des grossen viereckigen Turm es des castrum Melduni ist noch heute sichtbar. König Rudolf III. von Burgund schenkte M. 1011 samt der Grafschaft Waadt dem Bischof von Lausanne, aber um die Mitte des 12. Jahrh. wurde es diesem von seinem Schirmvogt, dem Grafen von Genevois, entrissen. Wie M. dann an Berchtold V. von Zähringen kam, ist nicht bekannt. 1207 gab es der König Philipp von Schwaben seinem Vetter, dem Grafen Thomas von Savoyen. So kam es zur Fehde zwischen dem Herzog, dem Grafen und dem Moudon, Brücke St. Eloi Bischof; schliesslich wurde M. durch den Vertrag von Bu rier vom 3. vi I. 1219 dem Grafen von Savoyen als bischöfliches Lehen überlassen. Das 13. Jahrh. war für M. eine Zeit grosser Wohlfahrt; […]
HBLS, Bd. 5, S. 185–186 — „MOUDON“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 185–186 — „MOUDON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934