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Saint-Saphorin (Lavaux)
Les armoiries de Saint-Saphorin (Lavaux) dans le canton de Vaud (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →geteilt von Silber und Rot mit gewelltem Querbalken in gewechselten Farben
HBLS, Bd. 6, S. 17 — „SAINTSAPHORIN“ · en allemand
Histoire
Dorfu. Gem. de Sancto Sufforiano 1138. Römische Siedelung (Hausüberreste, Münzen von Antoninus Pius, Meilenstein mit einer Inschrift zu Ehren des Tiberius, ein unter dem Tempel gefundener Votivaltar). Im 12. Jahrh. gehörte St. S. dem Bischof von Lausanne, der 1303 von den Paiézieux die Meierei mit dem Schloss Glérolles zurückkaufte. St. S. besass einen Plaid général und besondere Freiheiten. Die Pfarrei oder die Gemeinde St. S. um fasste urspr. auch Chexbres, Puidoux und Publoz, die 1809 selbständige Gemeinden wurden. Bruderschaft des heil. Geistes seit 1287, eine der ältesten des Kantons; Gemeindeverwaltung im 14. Jahrh.; Der sog. Cfufyturm in Saint Saphorin (Lavaux) um 1830. Nach heroische Kastlanei 1536. Der Bischof verlieh 1450 den Einwohnern Steuerfreiheit. 1536 nahmen sie die Reformation nur widerwillig an; 1657 hatte der Pfarrer noch gegen Ueberbleibsel von katholischen Gebräuchen zu kämpfen. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrh. und wurde 1926 restauriert; sie ruht auf alten Fund am enten, die nach einigen Autoren römisch sein sollen; schöne Glasmalerei von Sebastian von Monlfalcon. Tauf- und Eheregister seit 1587, Sterberegister seit 1821. — DHV. [M. R.] (Kt. Waadt, Bez. […]
HBLS, Bd. 6, S. 17 — „SAINTSAPHORIN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 17 — „SAINTSAPHORIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934